Wem es interessiert !!! Die Ausbildung der Funker, mit dem Schwerpunkt Tastfunk wurde in einer speziell dafür eingerichteten Lehrklasse im Lehrklassenbebäude durchgeführt. Entweder durch den Funkzugführer oder den Funktruppführer K-MSR (Stfw. Planstelle), der war gleichzeitig Stellv.ZF. Die Fernsprecher hatten ebenfalls eine speziell für Fernsprechausbildung eingerichtete Lehrklasse. Meistens wurde diese Ausbildung durch den Fernsprechzugführer, oder einen befähigten Leitungsbautruppführer durchgeführt.
Die praktische Ausbildung der Funktrupps, Entfaltung einer Nachrichtenzentrale der R-145, R-1125 fand meistens im näherem Objektbereich statt. Meistens oberhalb vom ISG, nahe am Haus der Handwerker/Kirschplantage.(Grund: schnelle Erreichbarkeit bei Funkgefechtsbereitschaft)
Die praktische Ausbildung der Fernsprecher fand entlang der Panzerstraße in Richtung Schießplatz statt. Oder wie bereits erwähnt zwischen Bretleben und Oldisleben.(meistens die Normabnahme) Jürgen
Ich habe die Funker immer beneidet wenn wir auf dem Schießplatz Stress hatten, und sie mit ihren kleinen grauen Funkgeräten unterwegs waren. Wieder ein schöner Posten den du nicht bekommen hast dachte ich.
-------------------------------------------------- Der Schmerz vergeht, aber der Stolz bleibt.
Hallo Uwe, Ja klar die Funker wurden oft beneidet, was haben die doch für einen schönen ruhigen Posten. Aber wehe es kam mal keine Verbindung zu Stande, oder die Verbindung viel aus !!! Da war die Sch....ße am dampfen. Jürgen
" Normen der Nachrichtenkompanie " Die wichtigste Norm beim Funkzug war die "Entfalltung der Nachrichtenzentrale" Dabei wurde vorher der festgelegte Raum mit der Technik bezogen (5 mal R-145 und 2 mal R-1125) Der Kompaniechef wies den Truppführern die jeweiligen Stellplätze zu. Dann kam das Kommando zum Entfalten der NZ und die Stoppuhr begann zu laufen. Die Trupps bezogen unter Gefechtsmäßigen Bedingungen (volle Ausrüstung) ihre Stellplätze und begannen die Entfalltung. Dabei hatte jeder seine konkrete Aufgabe. Aggregate absetzen und in Betrieb nehemen, Teleskopmast ausfahren und sichern. Bewachung organisieren (wegen SAS- Geräten), Funkverbindungen herstellen nach oben und nach unten. Wenn die Verbindungen standen, Vollzugsmeldung des Truppführers an den ZF und der an den KC. Dann wurde die Zeit gestoppt. (Note "eins" waren 12 Minuten) Fernsprechzug : Bei den Fernsprechern gab es zwei wichtige Normen. Einmal die 1000m Norm, da mußten alle, ob Truppführer, Fernsprecher oder Fernsprecher/Kraftfahrer ran und mit der Rückentrage diese Norm ablegen. Dann die 3000m Norm, da war die Zusammenarbeit des gesamten Leitungsbautrupp unter gefechtsmäßigen Bedingungen gefragt. Zeiten weiß ich leider nicht mehr (da kann vielleicht der Gerhard etwas dazu sagen) Aber nur so viel es mußte alles im Laufschritt passieren um die Note Sehr gut zu erreichen. Für die Einbringung eine Hochbaus oder Tiefbausch (Kabel in die Luft oder in die Erde) gab es zusätzlich Normzeiten. Jürgen
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